Peter D. Zettel
Weg des Geistes

Geist (Denken) klären

Betrachtet man aber die Überlegungen von Schrödinger in »Geist und Materie« und seine Feststellung, dass »unser« Geist und Geist an sich in unserem Weltbild nicht zu verorten sind mit der darauf aufbauenden Schlussfolgerung, dass er eben dieses Weltbild selbst ist, ja sein muss, dann findet man keinen Unterschied zu der Aussage von Krishnamurti »You are the World«.

Darin liegt die ultimative Aufforderung, weniger unseren Geist, sondern vielmehr unser Denken ‚zu klären‘, das heißt, uns aus und von allen Konstrukten, Konzepten und vermeintlichem Wissen zu lösen, das sich nicht verifizieren lässt und nicht konsequent dem Prinzip von Ockhams Rasiermesser folgt, dem Sparsamkeitsprinzip.

Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass zu denken eine Netzwerkfähigkeit unseres Gehirns ist, die wiederum durch Sprache moduliert und gestaltet wird. Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Denken und Sprache ‚arbeiten‘ bei der Bildung von Bewusstheit Hand in Hand.